StrukturTransformation

Ausstellung | 11. bis 23. Oktober 2021
Mi – Sa  10 bis 13 Uhr

Kaleidoscope 11

Vernissage 10.11.2021, 18 bis 21 Uhr
Galerie Halit Berlin

Finissage mit Artist Talk, 24.11.2021 18 bis 21 Uhr

 

 

Ohne Kunst ist das Leben ein Irrtum

Claudia Hohrein interessieren in erster Linie Oberflächenstrukturen anorganischer, meist metallischer Objekte, deren Spannung durch den Kontrast zwischen völlig homogenen, emotionslos und nüchtern wirkenden, glatten Farbflächen und der Darstellung verwitterter brüchiger Oberflächen noch erhöht wird. Das Hauptanliegen besteht darin, eine Momentaufnahme im Zerfallsprozess darzustellen. Alle Bilder zeigen eine stark abstrahierte Inszenierung technischer Bauteile in Abschnitten oder großen Ausschnitten. Der bildgebende Gegenstand ist nie ganz dargestellt, Teilbereiche sind herangezoomt. So entstehen abstrakte Bildkompositionen, die „lost objects“ wie z. B. verlassene Werkhallen, die vernetzt oder als Skulpturenensembles im Irgendwo verortet sind. Immer mit Blick auf das Hauptthema, Oberflächen und Vernetzungen in jeglicher Form malerisch darzustellen.

tergum metallum

Malerische Chiffren für intensiv beobachtete Korrosionen, die mäandernd voranschreiten und irgendwann den völligen Zerfall nach sich ziehen

tergum cassis

Ausdrucksstarke malerische Darstellungen von anorganischen, meist metallischen Oberflächen, die netzartige Strukturen ausbilden

tergum relicta loca

Verlassene Werkhallen, verwitterte und verwilderte und daher auf ihre Art magische Plätze in Industrieruinen – „lost places“

Objekte|Installationen

Übergang in die dreidimensionale Arbeit, die Grundideen der Künstlerin wandeln sich hier in räumliche Objekte