Aktuell:

 

 

WENN DIE WELT BRENNT

  Ausstellungen                                                   05.09. bis 18.09.2022 im Alten Rathaus Linz       12.09. bis 07.10.2022 im Wissensturm Linz        

  bsa.Art Oberösterreich

 

 

Aufenthalts-Stipendium Schloß Wiepersdorf

Künstlerinnengruppe K11_Women

15.09.2022 bis 29.09.2022

 

Kunst ist Leben

Claudia Hohrein interessieren in erster Linie Oberflächenstrukturen anorganischer, meist metallischer Objekte, deren Spannung durch den Kontrast zwischen völlig homogenen, emotionslos und nüchtern wirkenden glatten Farbflächen und der Darstellung verwitterter brüchiger Oberflächen noch erhöht wird. Das Hauptanliegen besteht darin, eine Momentaufnahme im Zerfallsprozess darzustellen. Alle Bilder zeigen eine stark abstrahierte Inszenierung technischer Bauteile, in Abschnitten oder großen Ausschnitten. Der bildgebende Gegenstand ist nie ganz dargestellt, Teilbereiche sind heran gezoomt. So entstehen abstrakte Bildkompositionen, die in sogenannten „lost objects“, z.B. verlassene Werkhallen, die vernetzt oder die als Skulpturen-Ensembles im Irgendwo verortet sind. Immer mit Blick auf das Hauptthema, Oberflächen und Vernetzungen in jeglicher Form rein malerisch darzustellen.

tergum metallum

Malerische Chiffren für intensiv beobachtete Korrosionen, die mäandernd voranschreiten und den Zerfall von Oberflächenstrukturen in einem Zeitfenster dokumentieren.

tergum cassis

Ausdrucksstarke malerische Darstellungen bereits vom Verfall gezeichneter metallischer Objekte, die in Verbindung mit Netzen jeglicher Form eine Wechselbeziehung entwickeln.

tergum relicta loca

Verlassene Werkhallen, verwitterte und verwilderte und daher auf ihre Art magische Orte in Industrieruinen – „lost places“ - sind die Schauplätze der Skulpturen-Ensembles aus immer wiederkehrenden Sujets, die sich wie in einer Ausstellung präsentieren.

Objekte|Installationen

Übergang in die dreidimensionale Arbeit, die Grundideen der Künstlerin wandeln sich hier in räumliche Objekte